Gespeichert unter: Fehler in der Matrix | Schlagworte: Change, Matrix, Pipeline, Strom, Werbung
Gut, es ist immer zu belohnen wenn man ehrliche Worte spricht. Besonders in der Webung bemerkenswert.
Aber in Zeiten von russischen Pipelines klingt es einfach komisch, wenn der Stromanbieter-Spot mit dem Satz endet “So lang der Vorrat reicht” ….
Nope, I’m not ready for a change
Gespeichert unter: Momente für die Ewigkeit | Schlagworte: Ihr Doktor rät, Momente, Pragmatismus, Tatort, Top 10
Manchmal sehen wir die Dinge einfach zu kompliziert.
Betrachten wir den Tatort “Tatort”. Bedrückende 90 Minuten über eine vom (ermordeten) Vater im wahrsten Sinne geschlagene Familie. Die Leiche, ohne Beine aufgefunden. Täter, die sich befreiende Frau.
Die Frage nach dem Geständnis: “Warum haben Sie Ihrem Mann die Beine abgetrennt”
Entwaffnender Pragmatismus antwortet “Ich hatte doch vor 3 Jahren diesen Bandscheibenvorfall. Der Arzt hat gesagt ich darf nicht so schwer heben”
Danke, danke … danke !! Die Top 10 der besten Textzeilen in der Geschichte des Tatorts hat einen Neuzugang…. und der Zuschauer darf sich von der Anspannung befreiend davonlachen.
Manchmal braucht man einfach mal Ewigkeiten (also mehrere… ), bis sich einem die Matrix der Dinge erschließt.
So frag ich mich gerade zum ersten Mal, ist es Zufall, dass der Saturn in Köln an den Ringen liegt ?
Noch ein paar seltene Wort-Stücke:
- Kokolores (ist selbst gar keiner)
- talentbefreit (ziemlich vernichtend)
- Flitzpiepe (meist in Kombination mit sowas wie, “Na du alte…”)
- zanken (hat schon in der Aussprache den richtigen Effet für das Gemeinte)
Gespeichert unter: Quatsch mit Soße | Schlagworte: Gedicht, Quatsch, St.Martin
zur Zeit ist Reimzeit…. der Anlass für dieses ist klar – nicht wahr ? …denn nicht nur die Jecken sind auf den Straßen:
ein klümpkes hier
ein bonbon dort
eins, ach hier nimm vier
trägst sie von diesem warmen ort
an dem die ohren fröhlich lauschen
während sich die wangen rot aufbauschen
und ziehst du singend dann von dannen
wird mich die rührung übermannen
drum ruf ich noch dem wind entgegen
komm wieder kind, s’gibt bonbon-regen
auch nächstes jahr zur gleichen zeit,
öffnest du zum gesang den mund auch weit.
Gespeichert unter: Zwischen hier und überall | Schlagworte: Gedicht, Worte, Zwischentöne
Worte die bleiben, gewählt zu verweilen
sich deiner Gedanken einzuverleiben, töten oder heilen,
die Rezeptur ist mit Bedacht und ach bedenklich,
und manch einer lacht, doch strahlt es endlich.
Sie nehmen sich deiner an, ihr Klang ist Linderung,
doch extrahiert rinnt emotionale Verhinderung,
und folgt erst der Entzug durch Schweigen,
hüllt sich Unendlichkeit in Leiden.
Gespeichert unter: Quatsch mit Soße | Schlagworte: Gedicht, Liebe, Poppen, Quatsch, Soße
Schon lange lieb ich dich, ja über alles,
und auch unter… allen Umständen bin ich stets dein,
denn auch im schlimmsten Fall des Falles,
wirst du mein liebstes Früchtchen sein.
Ich kann einfach nicht ohne dich,
doch ich kann ich will nur nich,
und auch komplex und kompliziert
läufts bestens, sind unsre Füße grad zu viert.
Bin ich ein Kreuz oder denk quer,
lenkst du meinen Gedankenverkehr.
Drum lass uns das Gelaber stoppen,
ich will jetzt endlich mit dir poppen.
Gespeichert unter: Das prangere ich an | Schlagworte: Bunte Eier, Ostern, Pranger
Neulich beim Bäcker: Fröhlich trete ich ein, schmetter ein flirrendes “Guten Morrrgennn” in den Raum.
Mein Blick schweift über die Auslage und meine Geschmacksnerven gucken begeistert mit. Doch dann wirds mir zu bunt.
Wer zum Henker hat eigentlich gesagt, dass man das ganze Jahr über bunte Eier braucht. Ja ja, sie heißen dann nicht Ostereier, sondern … tätääää Party-Eier. Ich fühle mich betrogen und zwar um die Besonderheit der bunten Eier zu Ostern. Wer färbt die eigentlich, schicke Party-Hasen ? Das wäre wenigstens vielleicht mal einen Blick wert.
Egal, bunte Party-Eier das ganze Jahr ? Das prangere ich an !!!
Junger Kommissar zu Rentner Schimanski: “Du bist ja lästig wie eine Hämmorhoide”
Schimanski zu jungem Kommissar: “Red nicht von Dingen von denen du keine Ahnung hast”
Mir drängt sich neben einem Lächeln Dieter Nuhr auf.
Marlene war ein gutes Kind,
sie spielte gerne mit dem Wind,
sie ließ sich treiben, spielte Fliegen,
oder versteckte sich im liegen.
Doch eines wusst sie ganz genau,
am End ich ihm ins Auge schau.
Marlene fiel, gab sie nicht acht,
und schnell umgab sie dunkle Nacht,
verwundert schüttelt sie die Knochen,
der Wind hat nun nach Sturm gerochen.
Doch eines wusst sie ganz genau,
am End ich ihm ins Auge schau.
Marlene steht – auf schlotternd’ Beinen,
doch entschlossen, mit sich im reinen
ohne Umweg, geradeaus,
geht sie aus diesem Sturm heraus
Denn eines wusst sie ganz genau,
am End ich ihm ins Auge schau….
